Drucken

Unsere derzeitige Fahrzeugflotte:

 

ELW / Funkrufname: NEU 1-11-1


In Hessen ist ein ELW 1 pro Kommune Soll-Vorgabe. Auch wird es ab einem H2/F2 Einsatz als Führungskomponente vorgesehen, dies ist in der Einsatzregel TEL in Neuberg ebenfalls so geregelt.
ELW  1 (in Neuberg derzeit beschafft ohne Bezuschussung)
Der Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) ist das Standard-Führungsfahrzeug vieler Feuerwehren. Bei Einsätzen bis zu mittlerem Umfang kann er eine Einsatzleitung beherbergen und unterstützen. In der Regel dienen Kleinbusse oder Kleintransporter als Fahrgestell für diese Fahrzeuge, da diese deutlich mehr Arbeits- und Sitzfläche ermöglichen als Pkw. In seinem Inneren befinden sich dann in der Regel Sitzbänke mit einem Tisch sowie mehrere Funkgeräte. Die Sonderbeladung dieses Fahrzeugs variiert stark mit den örtlichen Gegebenheiten.

 

TLF 20 /25/ Funkrufname: NEU 1-22-1


Wesentliches Merkmal eins Tanklöschfahrzeug (kurz: TLF) ist die Ausstattung mit einer in der Regel festeingebauten Feuerlöschpumpe sowie einem großen Löschwasserbehälter, der eine erste Brandbekämpfung über einen bestimmten Zeitraum ohne externe Wasserversorgung über Hydranten oder offene Löschwasserentnahmestellen erlaubt.
Dementsprechend sind diese Fahrzeuge vornehmlich für die Brandbekämpfung und Menschenrettung konzipiert und ausgerüstet. Es gibt verschiedene Baugrößen dieses Fahrzeugtyps, die sich hinsichtlich ihrer Besatzung, ihrer Beladung, ihrer Tankgröße und ihrer Pumpleistung unterscheiden. Tanklöschfahrzeuge ermöglichen einen raschen ersten Löschangriff bei Brandeinsätzen, bis die Löschwasserversorgung über das öffentliche Hydrantennetz oder sonstige Löschwasserentnahmestellen sichergestellt ist. Sobald dies geschehen ist, können sie wie andere Löschfahrzeuge auch zur Förderung von Löschwasser eingesetzt werden. Sollte sich an einer Einsatzstelle keine Löschwasserentnahmestelle befinden, was etwa bei Waldbränden oder auch bei Einsätzen auf Landstraßen vorkommt, so können Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt werden, um Löschwasser zur Einsatzstelle heranzuführen. Sie können dann das Wasser entweder über ihre eigene Beladung zur Brandbekämpfung einsetzen oder aber etwa ein Löschgruppenfahrzeug mit Löschwasser versorgen. Ferner können Tanklöschfahrzeuge auch zum Transport von Trinkwasser verwendet werden. Das Tanklöschfahrzeug 20/25 wird von einer Staffel besetzt Das Tanklöschfahrzeug 20/25 verfügt über einen Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2400 Litern. Das TLF 20/25 in Neuberg ist zusätzlich mit zwei weiterne Sitzplätzen ausgerüstet, so dass bis zu 8 Personen Platz finden.

 

HLF10 / Funkrufname: NEU 2-43-1

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Sie haben sich aus den Löschgruppenfahrzeugen entwickelt, als die Feuerwehren erkannten, dass sich ihr Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschiebt und deshalb ihre Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Beladung zur Unfallhilfe ausrüsteten. Bereits vor ihrer Normung waren die HLF somit die vielfältigsten Geräte der Feuerwehr, die für alle denkbaren Einsatzsituationen wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze Verwendung fanden.

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ist eine vergleichsweise junge Fahrzeuggattung der deutschen Feuerwehren, für die erst seit Anfang des 21. Jahrhunderts DIN-Normen existieren.Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 (kurz: HLF 10) ist die kleinere Ausführung dieser Fahrzeuggattung, hieß früher (seit 2007) HLF 10/6 und war bis 2012 zusammen mit dem damaligen LF 10/6 in DIN 14530 Teil 5 genormt. Jetzt ist es in DIN 14530 Teil 26 genormt Seine Ausrüstung gemäß neuer Norm umfasst einen Wassertank von 1000 Litern Inhalt sowie einen Vorrat von 120 Liter Schaummittel. Im Fahrzeugheck befindet sich eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 1.000 Liter Wasser in der Minute bei einem Ausgangsdruck von 10 bar (im Fahrzeug NEU 2-43-1 ist diese als FPN 10/2000, also mit 2.000 Liter Wasser in der Minute, ausgeführt). Es ist mit dem Löschgruppenfahrzeug 10 stark verwandt. Es sind aber nach aktueller Norm durchaus eine vierteilige Steckleiter (oder alternativ zwei Multifunktionsleitern), vier Pressluftatmer, ein Atemschutzüberwachungssystem, zwei Fluchthauben, ein Stromerzeuger, Beleuchtungsgeräte, Verkehrsunfallkasten, Grobreinigungsmodul, eine Tauchpumpe TP 4/1, Säbelsäge sowie eine Motorsäge auf dem HLF 10 verlastet. Hinzu kommt allerdings noch eine weitere, umfangreiche Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung, zu der unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz mit Rettungsspreizer, Rettungsschere und ein Rettungszylindersatz und Zubehör gehören.

 

 

 

LF10 KatS / Funkrufname: NEU 1-43-1

 

 
Löschgruppenfahrzeug 10 gefördert durch das Land Hessen und Beladung ausgerichtet auch für den Katastrophenschutz.
Technische Daten zum Fahrzeug: Allradfahrgestell, DIN: 14530-5, Radstand: 3.950 mm, Motorleistung: 250 PS, Zul. Gesamtmasse: 13.000 kg, Fahrzeugabmessungen (LxBxH): 7.300 x 2.500 x 3.300 mm, Kabine / Besatzung: Z-Cab / 1+8, Pumpentyp: FPN 10-2000, Löschwasserbehälter: 1.200 l, Pneumatischer Lichtmast mit 8 LED-Scheinwerfern, TS-Lagerung Tiefbau G1, Hygieneboard PUSH

 

MTW / Funkrufname: NEU 2-19-1

Mannschaftstransportwagen sind nicht durch DIN-genormt. Einige Bundesländer haben jedoch landesrechtliche Technische Weisungen zum Bau derartiger Fahrzeuge erlassen. Ein Mannschaftstransportwagen (MTW), ist ein Einsatzfahrzeug, das bei Feuerwehr, THW und diversen weiteren Hilfsorganisationen eingesetzt wird und namensgebend vorrangig zum Transport von Personengruppen (Mannschaften) dient. Die meisten Mannschaftstransportwagen basieren auf konventionellen Kleintransportern, entweder als Kleinbus oder als Pritschenwagen. Sie sind fast immer mit Funk, Rundumkennleuchte und Folgetonhorn ausgestattet.l