Deutscher Feuerwehrverband

„Advent, Advent – es brennt“, so lautet in diesem Jahr das Motto des bundesweiten „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember. Kerzen, heiße Flüssigkeiten und heiße Flächen sind besonders in der Advents- und Weihnachtszeit Gefahrenquellen für Kinder, Verbrennungen und Verbrühungen zu erleiden. Der „Tag des brandverletzten Kindes“ klärt auf, wie man Kinder vor diesen Unfällen schützen kann.

Echte Kerzen an Adventsgestecken und am Weihnachtsbaum, heiße Türen am Kamin und am Backofen, Heißgetränke, wie Tee und Glühwein sind typische Gefahrenquellen für Kinder in der Advents- und Weihnachtszeit. Gemeinsam mit vielen Aktionspartnern in ganz Deutschland gibt Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. am 7. Dezember, dem „Tag des brandverletzten Kindes“, Tipps, wie man Kinder vor Unfällen schützen kann und klärt über die Folgen von Verbrennungen und Verbrühungen auf. Die Aktionskarte auf https://www.paulinchen.de/tag-des.../aktionskarte/ zeigt, wo sich unter anderem Feuerwehren mit Aktionen an der Kampagne beteiligen. /soe

 

Hohoho.... Gestern war Internationaler Tag des Ehrenamtes und heute ist Nikolaus. Auch in diesem Jahr kam er in unseren Feuerwehrhäusern vorbei und lies unseren aktiven Einsatzkräften bereits ein kleines Dankeschön zurück dafür, dass sie an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden täglich bereit stehen für Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger in Not.

 

Deutscher Feuerwehrverband

„Ohne das Ehrenamt wäre die Feuerwehr in Deutschland in dieser Form nicht möglich – erst recht nicht in den immer noch schweren Zeiten der Pandemie“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), angesichts des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember.
Er dankt den mehr als einer Million Menschen, die sich ehrenamtlich in der Feuerwehr engagieren. „Ob im Einsatzdienst oder bei der Jugendarbeit, in der Brandschutzerziehung oder in der Feuerwehrmusik: Sie alle sind ehrenamtlich im Einsatz für die Menschen! Sie sorgen dafür, dass die Feuerwehren in Deutschland als Säule der öffentlich-rechtlichen Gefahrenabwehr, aber auch als Kulturträger, weiterhin bestehen bleibt“, dankt Karl-Heinz Banse.
Banse erinnert an die großen Belastungen durch den Einsatz im Rahmen der Flutkatastrophe im Sommer 2021: „Hier hat sich gezeigt, dass das flächendeckende Netz der Feuerwehren belastbar ist. In vielen Freiwilligen Feuerwehren war es möglich, mit ehrenamtlichen Angehörigen den Grundschutz in der Heimat zu gewährleisten und parallel in den betroffenen Gebieten Hilfe zu leisten. Auch hauptamtliche Kräfte waren im Einsatz. Gemeinsam hat die ,große Feuerwehr-Familie‘ Hilfe geleistet – auch untereinander. Mein Dank gilt all jenen Menschen, die in der akuten Lage, in der Bewältigung danach und auch jetzt noch vor Ort im Einsatz sind.“
Banse würdigt auch das Engagement all Jener, die den Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen mit ermöglichen – in Familie, Beruf, Ausbildung und Freundeskreis. Nur durch dieses unterstützende Netzwerk sei das Ehrenamt in der Feuerwehr langfristig tragfähig.
Hintergrund
Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein jährlich am 5. Dezember abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen.
Der Deutsche Feuerwehrverband
Rund 1,35 Millionen Angehörige in Freiwilligen, Jugend-, Berufs- und Werkfeuerwehren in bundesweit 31.000 Feuerwachen und Gerätehäusern – damit sind die Feuerwehren eine starke Gemeinschaft und ein verlässlicher Partner für Sicherheit. Die flächendeckende Gefahrenabwehr trägt der dichten Besiedlung Deutschlands Rechnung und bringt den Bürgern schnelle Hilfe an jedem Ort. Der Deutsche Feuerwehrverband bündelt und vertritt die Interessen seiner ordentlichen Mitglieder. Weitere Informationen: www.feuerwehrverband.de. /soe
 
Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Neuberg zusammen mit dem Rettungsdienst auf die Landstraße Ortsausgang Richtung Langenselbold zu einem Verkehrsunfall mit der Meldung eingeklemmte Person alarmiert. Vor Ort waren zwei beteiligte Pkw, von welchen einer sich im Straßengraben befand. Glücklicherweise konnten sich die Insassen selbst mit Ersthelfern befreien, so dass diese betreut und vom Rettungsdienst versorgt wurden. Die Einsatzstelle wurde gesichert und ausgeleuchtet, dazu musste die Landstraße zeitweise gesperrt werden. Die verunfallten Fahrzeuge wurden gegen weitere Gefahren und auslaufende Betriebsstoffe gesichert. Vor Ort waren ein Rettungswagen des DRK und eine Streife der Polizei.
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Neuberg zusammen mit dem Rettungsdienst in den Ortsteil Rüdigheim alarmiert. Die Türe konnte glücklicherweise durch eine Bewohnerin selbst geöffnet und so dem Rettungsdienst Zugang zu einer Patientin verschafft werden. Vor Ort waren ein Rettungswagen des DRK und eine Streife der Polizei.
Landesfeuerwehrverband hessen:
ADVENT, ADVENT, WENN DER ADVENTSKRANZ BRENNT!
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Kerzen machen die Adventszeit erst so richtig gemütlich, sorgen für eine wollige Stimmung und Atmosphäre, doch sie bergen auch Gefahren.
Viele geteilte Meinungen zu elektrische Kerzen, ob die gleiche Stimmung erzeugen wie eine echte Kerze. Und genau hier lauert die Gefahr. Beim Gebrauch von Wachskerzen ist es unabdingbar das man sich der Gefahren bewusst wird und entsprechende Sicherheitsrichtlinien einhält.
Grundsätzlich: KERZEN NIE UNBEAUFSICHTIGT BRENNEN LASSEN!
Den Adventskranz immer mit festen und sicheren Stand auf einer feuerfesten Unterlage aus Metall, Glas, Ton, Stein oder Porzellan stellen, auch Kerzenhalter sollten aus diesen Materialien sein.
Kerzen nie ganz herunterbrennen lassen, je näher die offene Flamme an trockene Zweige kommen kann, desto größer wird die Brandgefahr!
Kerzen vor Zugluft schützen und in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen aufstellen.
Um die Entflammbarkeit zu verringern darf der Adventskranz regelmäßig mit Wasser benetzt werden, somit trocknen Äste und Nadeln nicht komplett aus.
UNSER TIPP: Währen der Advents-/Weihnachtszeit einen Eimer voll Wasser oder eine Dose Feuerlöschspray in der Nähe für den Notfall bereit stellen - hier gilt lieber Vorsicht als Nachsicht!
Oder komplett auf Echtkerzen verzichten und dafür auf elektrische Kerzen und Lichter mit VDE-Zeichen verwenden.