Wir wünschen Ihnen und Euch ein erfolgreiches, frohes, sicheres und gesundes neues Jahr 2019 !
Ihre Freiwillige Feuerwehr Neuberg.

 

In Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen in freiwilligen Hilfsorganisationen tätig. Sie bilden das Rückrat des Zivilschutzes. Erst in Städten ab 100.000 Einwohnern ist eine Berufsfeuerwehr mit ständig besetzter Wache vorgeschrieben. In den meisten anderen Fällen, so auch in Neuberg wird dies durch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren realisiert, die rund um die Uhr über Funkmeldeempfänger alarmiert werden können. Das Einsatzspektrum beschränkt sich nicht “nur” auf das Löschen von Bränden, sondern ist sehr vielfätig. Es reicht von einfachen Hilfeleistungen über Chemieunfälle, Umweltschutz, technische Hilfeleistungen (unter anderem Verkehrsunfälle), bis hin zum Einsatz bei Großschadenslagen im Katastrophenschutz.

Bei der Definition des Begriffes „Freiwillige Feuerwehr“ muss man grundsätzlich unterscheiden zwischen den Fördervereinen und den aktiven Abteilungen als Einrichtung der Gemeinde; Einsatzabteilung, Kindergruppe, Jugendfeuerwehr sowie Ehren & Altersabteilung.


Die Aufgaben der „Freiwilligen Feuerwehr“ umfassen den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz, die „Allgemeine Hilfe“ sowie die „Hilfeleistung bei anderen Vorkommnissen“ und die Mitwirkung bei der „Brandschutzerziehung“.

Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind die aktiven Feuerwehrangehörigen nach den geltenden Feuerwehr-Dienstvorschriften aus- und fortzubilden. Die „Freiwillige Feuerwehr“ steht unter der Leitung eines Gemeindebrandinspektors bzw. einer Gemeindebrandinspektorin.


Hobby, Berufung, Leidenschaft, unbezahlter Nebenjob...

... wie man es auch nennen mag, Feuerwehrmann oder -frau zu sein ist eine sehr interessante ,
faszinierende und abwechslungsreiche Tätigkeit.

Ständige neue Herausforderungen und Aufgaben erfordern eine umfangreiche Ausbildung, welche auch nach
Abschluss ständig erweitert, aufgefrischt und aktualisiert werden muss. Sowohl körperliche Fitness, Flexibilität,
als auch die Beherrschung der vielseitigen feuerwehrtechnischen Aufgaben sind die Voraussetzung, um aus
Technik und Mensch eine tatkräftige Einheit zu bilden. Kameradschaft und Zusammenhalt sind von absoluter
Wichtigkeit, da im Ernstfall sich jeder auf jeden verlassen können muss.

Jeder kann unterstützen und/oder mitmachen !

Meldet Euch bei uns - Helfer brauchen Hilfe !

 

 

Verein: Im Verein sind alle Mitglieder, also die aktiven und die passiven, zusammengefasst. Zu den wichtigsten Aufgaben des Vereines gehört die Förderung des Feuerwehrwesens und der Jugendarbeit seiner Heimatgemeinde. Weiterhin sind durch den Verein die Grundsätze des freiwilligen Feuerschutzes im Sinne des „Hessisches Gesetz über den Brandschutz, Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz “ insbesondere durch gemeinschaftliche Veranstaltungen und Übungen zu pflegen und die Belange der Mitglieder, besonders der Einsatzabteilung, der Jugendabteilung sowie der Alters- und Ehrenabteilung, zu berücksichtigen. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Als Mitglied können unbescholtene natürliche und juristische Personen aufgenommen werden, die durch ihren Beitritt ihre Verbundenheit mit dem Feuerwehrwesen bekunden möchten. Die notwendigen Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes werden in erster Linie durch Mitgliederbeiträge, freiwillige Zuwendungen, Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln und Erlöse aus Veranstaltungen aufgebracht. Aktive Abteilungen: Die Einsatzabteilung, die Jugendfeuerwehr und die Alters- und Ehrenabteilung sind als öffentliche Feuerwehr eine gemeindliche Einrichtung und führen die Bezeichnung „Freiwillige Feuerwehr“ mit Zusatz des jeweiligen Ortsteiles, in unserem Fall also „Freiwillige Feuerwehr Neuberg, OT-Ravolzhausen oder OT- Rüdigheim”. Die Aufgaben der „Freiwilligen Feuerwehr“ umfassen den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz, die „Allgemeine Hilfe“ sowie die „Hilfeleistung bei anderen Vorkommnissen“ und die Mitwirkung bei der „Brandschutzerziehung“. Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind die aktiven Feuerwehrangehörigen nach den geltenden Feuerwehr-Dienstvorschriften aus- und fortzubilden. Die „Freiwillige Feuerwehr“ steht unter der Leitung eines Gemeindebrandinspektors bzw. einer Gemeindebrandinspektorin. Die Einsatzabteilung setzt sich zusammen aus den aktiven Angehörigen der „Freiwillige Feuerwehr“. Die Aufnahme ist schriftlich beim Gemeindebrandinspektor oder beim Wehrführer zu beantragen.

Die Gemeinde Neuberg liegt unweit vom Rhein-Main-Ballungsgebiet im Main-Kinzig-Kreis. Sie besteht aus den Ortsteilen Ravolzhausen und Rüdigheim. Die Ausläufer des Vogelsberges grenzen im Norden an Neuberg. Die Höhenlage der Gemeinde liegt zwischen 122 m NN im Süden und 196 m NN im Norden. Die Entfernung zu den nächsten größeren Städten beträgt ca. 12 km nach Hanau und ca. 40 km nach Frankfurt am Main. In Neuberg leben ca. 6000 Einwohner. Auch die Verkehrslage ist sehr günstig. So liegen die Autobahnanschlüsse an die A45 (Anschlussstelle „Langenselbold-West / Neuberg“), und Autobahnanschluss A66 (Anschlussstelle „Langenselbolder Dreieck“) sehr nahe. Richtung Langenselbold gliedert sich ein kleines Industriegebiet an.

Hieraus ergeben sich für die Feuerwehr Neuberg vielfältige Aufgabengebiete. 

Diese und weitere ausführliche Infomationen erhalten Sie auf der Homepage der Gemeinde Neuberg:

 

www.neuberg.eu  

 

Unsere derzeitige Fahrzeugflotte:

 

ELW / Funkrufname: NEU 1-11-1


In Hessen ist ein ELW 1 pro Kommune Soll-Vorgabe. Auch wird es ab einem H2/F2 Einsatz als Führungskomponente vorgesehen, dies ist in der Einsatzregel TEL in Neuberg ebenfalls so geregelt.
ELW  1 (in Neuberg derzeit beschafft ohne Bezuschussung)
Der Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) ist das Standard-Führungsfahrzeug vieler Feuerwehren. Bei Einsätzen bis zu mittlerem Umfang kann er eine Einsatzleitung beherbergen und unterstützen. In der Regel dienen Kleinbusse oder Kleintransporter als Fahrgestell für diese Fahrzeuge, da diese deutlich mehr Arbeits- und Sitzfläche ermöglichen als Pkw. In seinem Inneren befinden sich dann in der Regel Sitzbänke mit einem Tisch sowie mehrere Funkgeräte. Die Sonderbeladung dieses Fahrzeugs variiert stark mit den örtlichen Gegebenheiten.

 

TLF 20 /25/ Funkrufname: NEU 1-22-1


Wesentliches Merkmal eins Tanklöschfahrzeug (kurz: TLF) ist die Ausstattung mit einer in der Regel festeingebauten Feuerlöschpumpe sowie einem großen Löschwasserbehälter, der eine erste Brandbekämpfung über einen bestimmten Zeitraum ohne externe Wasserversorgung über Hydranten oder offene Löschwasserentnahmestellen erlaubt.
Dementsprechend sind diese Fahrzeuge vornehmlich für die Brandbekämpfung und Menschenrettung konzipiert und ausgerüstet. Es gibt verschiedene Baugrößen dieses Fahrzeugtyps, die sich hinsichtlich ihrer Besatzung, ihrer Beladung, ihrer Tankgröße und ihrer Pumpleistung unterscheiden. Tanklöschfahrzeuge ermöglichen einen raschen ersten Löschangriff bei Brandeinsätzen, bis die Löschwasserversorgung über das öffentliche Hydrantennetz oder sonstige Löschwasserentnahmestellen sichergestellt ist. Sobald dies geschehen ist, können sie wie andere Löschfahrzeuge auch zur Förderung von Löschwasser eingesetzt werden. Sollte sich an einer Einsatzstelle keine Löschwasserentnahmestelle befinden, was etwa bei Waldbränden oder auch bei Einsätzen auf Landstraßen vorkommt, so können Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt werden, um Löschwasser zur Einsatzstelle heranzuführen. Sie können dann das Wasser entweder über ihre eigene Beladung zur Brandbekämpfung einsetzen oder aber etwa ein Löschgruppenfahrzeug mit Löschwasser versorgen. Ferner können Tanklöschfahrzeuge auch zum Transport von Trinkwasser verwendet werden. Das Tanklöschfahrzeug 20/25 wird von einer Staffel besetzt Das Tanklöschfahrzeug 20/25 verfügt über einen Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2400 Litern. Das TLF 20/25 in Neuberg ist zusätzlich mit zwei weiterne Sitzplätzen ausgerüstet, so dass bis zu 8 Personen Platz finden.

 

LF10 / Funkrufname: NEU 2-43-1

Löschgruppenfahrzeug (kurz: LF) ist die Bezeichnung für einen Typ von deutschen Feuerwehrfahrzeugen unterschiedlicher Größenordnung. Namensgebendes Merkmal dieser Fahrzeuge ist eine Besatzung von neun Personen, Gruppe genannt, womit diese Fahrzeuge auch zur Stütze jeglicher Einsatztätigkeit der Feuerwehr werden.
Die Beladung dieser Löschfahrzeuge ist schwerpunktmäßig auf Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung einfachen Umfangs ausgelegt und umfasst eine im Fahrzeug fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wird.
Löschgruppenfahrzeuge gehören zu den vielfältigsten Fahrzeugen des deutschen Feuerwehrwesens. Ursprünglich wurden sie allein zur Brandbekämpfung konstruiert, moderne Varianten können jedoch nahezu das gesamte Spektrum anfallender Arbeiten abdecken. Neben den Gerätschaften zur Bewältigung der Aufgaben an der Einsatzstelle transportiert das Löschgruppenfahrzeug auch das dafür notwendige Personal dorthin. Das Löschgruppenfahrzeug 10 (kurz: LF 10) ist das kleinste zurzeit genormte Löschgruppenfahrzeug im deutschen Feuerwehrwesen – DIN 14530 Teil 5. Das Fahrzeug ist gemäß aktueller Norm mit der üblichen Beladung zur Brandbekämpfung und Menschenrettung. Das LF 10 ist insbesondere bei kleineren Freiwilligen Feuerwehren beliebt, die dieses kleine Löschfahrzeug insbesondere für einen Erstangriff nutzen. Das LF10 in Neuberg führt als Komponente zusätzlich die Beladung zur umfangreicheren technischen Hilfeleistung für das Gemeindegebiet mit sich.

 

 

LF8 / Funkrufname: NEU 1-41-1


Das Löschgruppenfahrzeug 8 (kurz: LF 8) war nach DIN 14530 Teil 7 (zuvor nach DIN 14530 Blatt 6 und Blatt 7) genormt, welche 1991 außer Kraft trat. Seine Standardbeladung war primär auf die Brandbekämpfung ausgerichtet. Das LF 8 mittel (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen) besaß Straßenantrieb und führte die nunmehr genormte Zusatzbeladung zur Technischen Hilfeleistung mit. Es verfügte über zwei Geräteräume pro Seite. Das LF8 wurde in der Norm zunächst durch das LF 8/6 und dann durch das LF10 ersetzt. Die Hauptunterschiede zu einem modernen LF 10 sind, dass es keinerlei Löschwassertank besitz, die Pumpe nicht im Aufbau eingebaut ist sowie die Atemschutzgeräte noch im Heck verlastet sind.

 

MTW / Funkrufname: NEU 2-19-1

Mannschaftstransportwagen sind nicht durch DIN-genormt. Einige Bundesländer haben jedoch landesrechtliche Technische Weisungen zum Bau derartiger Fahrzeuge erlassen. Ein Mannschaftstransportwagen (MTW), ist ein Einsatzfahrzeug, das bei Feuerwehr, THW und diversen weiteren Hilfsorganisationen eingesetzt wird und namensgebend vorrangig zum Transport von Personengruppen (Mannschaften) dient. Die meisten Mannschaftstransportwagen basieren auf konventionellen Kleintransportern, entweder als Kleinbus oder als Pritschenwagen. Sie sind fast immer mit Funk, Rundumkennleuchte und Folgetonhorn ausgestattet.l