Mit dem ersten Teil einer Serie aufgrund einer Neuerung welche ihre Schatten voraus wirft, starten wir ins Wochenende mit ein paar Infos zum Thema Bedarfsplanung:

Gemäß der Feuerwehr-Organisationsverantwortung ist die gemeindliche Feuerwehr "dem Stand der Technik nach leistungsfähig" aufzustellen. 1986 geschah dies durch die In-Dienst-Stellung des damals hochmodernen Löschgruppenfahrzeugs 8/8. Fortsetzung folgt...

Heute traf sich eine Gruppe zu einem Ausbildungstag "Technische Hilfeleistung-Verkehrsunfall", auch hier angepasst an die aktuelle Corona Lage. Anhand von zwei Fahrzeugen wurden Grundtätigkeiten wie das Sichern und Stabilisieren eines Unfallwagens geübt. Im Anschluss ging es dann um die technische Rettung. In mehreren Szenarien wurden Techniken wie "Große Seitenöffnung", "Dach abnehmen" und "Tunnelrettung" geübt. Insbesondere die Handhabung des hydraulischen Rettungssatzes unter Zeitdruck stellt hierbei hohe Anforderungen an das Können der Einsatzkräfte. Auch ein sogenannter Innerer Retter kam jeweils zum Einsatz. Um insbesondere auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst abzustimmen und zu trainieren waren auch ein Team der Johanniter Unfallhilfe mit an Bord. Das Training machte alle wieder ein Stückchen routinierter und die Zusammenarbeit bereitet wie immer viel Spaß.

Nach dem Grundlehrgang, zweijähriger Ausbildung am Standort und zwei Wochen Lehrgang haben zwei Neuberger Einsatzkräfte Ihre sogenannte Truppmann 2 Ausbildung abgeschlossen. Diese stellt quasi die Gesellenprüfung im Feuerwehrwesen dar. Wir gratulieren Julia Küch und Barbara Lach ganz herzlich für Ihre super Leistung und wünschen Ihnen viel Erfolg in Ihrer weiteren Feuerwehrlaufbahn 🏆👍

Diesen Freitag wurde die Ortsteilwehr Rüdigheim zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst alarmiert. Bei welcher eine verletze Person nur mit größerem Personalaufwand aus Ihrer Wohnung zum Rettungswagen transportiert werden konnte.

Am 29.08. wurde die Feuerwehr Neuberg zu einer dringenden Türöffnung gerufen. Glücklicherweise konnte der Einsatz bereits auf der Anfahrt abgebrochen werden, da die vermutlich eingeschlossene Person eigenständig die Tür öffnen konnte.

 

Mehr als 270.000 Personen sind derzeit über die kostenlose WarnApp hessenWARN erreichbar, um in lebensbedrohlichen Situationen gewarnt werden zu können.
 
Ihr auch? 
 
Um u.a. die App auf ihre Funktionstüchtigkeit hin zu testen, findet am 10. September der bundesweite #Warntag2020 statt.
 
Neben Alarmsirenen und Rundfunkdurchsagen wird die hessische Bevölkerung an diesem Tag auch über hessenWARN sowie die Social-Media-Kanäle der hessischen Polizei informiert.
 
 
Weitere Informationen zum Ablauf gibt es unter https://hessenlink.de/Warntag20
 
 
Quelle: hessen.de