Am Sonntagabend wurde die Ortsteilwehr Ravolzhausen zu einem Verkehrshindernis in die Friedrich - Ebert - Straße gerufen. Dort wurde ein Baum, welcher auf die Straße gefallen war von dieser entfernt.

 

Im Rahmen einer außerordentlichen Dienstversammlung der Feuerwehr Neuberg im Bürgerhaus erhielten mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr Neuberg, unter Wahrung des Abstands- und Hygiene-Gebots, eine Anerkennungsprämie für ihr Engagement in der Einsatzabteilung. Hierbei handelt es sich um eine Ehrung des Landes Hessen, welche vom Innenministerium verliehen wird. Neben einer Urkunde ist die Ehrung verbunden mit einer Geldprämie, die abhängig von der geleisteten Dienstzeit als aktive Einsatzkraft ist. Ursprünglich war die Verleihung geplant im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neuberg, aufgrund der Covid-19 Pandemie war dies allerdings nicht möglich.

 

 „Da dürft Ihr ruhig stolz sein, das habt Ihr Euch verdient!“, betonte Schröder gleich zu Beginn der Verleihung. Jahrzehntelanger uneigennütziger Dienst an der Gesellschaft „kann eigentlich gar nicht bezahlt werden“. Danach richtete die Bürgermeisterin den Dank an die Angehörigen und Familien der Einsatzkräfte. Ohne deren Unterstützung sei ein Engagement in dieser Form nicht möglich. Für eine aktive Dienstzeit von 10 Jahren wurde Marina Alt geehrt, eine Ehrung für 20 Jahre erhielten die Kameraden Daniel Alt, Florian Scholl und Jörg Kretzer. Der Höhepunkt war die Ehrung der beiden Kameraden Hilmar Pfosch und Thomas Hörster. Beide erhielten eine Ehrung für 40 Jahre ununterbrochene aktive Dienstzeit in der Feuerwehr Neuberg. Seit der Jugendfeuerwehr sind beide Kameraden bis heute im aktiven Dienst in der Einsatzabteilung engagiert. Zum Schluss bedankte Schröder sich bei allen anwesenden Einsatzkräften und hoffte darauf, dass auch in der Zukunft viele Menschen bereit sind sich aktiv für die Gesellschaft zu engagieren. 

 

Die mit der Anerkennungsprämie geehrten Einsatzkräfte der Feuerwehr Neuberg, mit Bürgermeisterin Iris Schröder, dem Ersten Beigeordneten Ottmar Heck sowie dem Wehrführerausschuss.

 

 

 

 

 

Am Dienstagabend fand die Wehrführerwahl im Rahmen einer Dienstversammlung im Neuberger Ortsteil Ravolzhausen statt. Da der bisherige Wehrführer Jens Fischer aus persönlichen Gründen sein Amt nicht länger ausüben kann, musste die Position des Wehrführers neubesetzt werden. Der 1.Stellvertrende Wehrführer Richard Lach bleibt weiter im Amt, zusätzlich entschied man sich im Vorfeld die Stelle eines 2. stellvertretenden Wehrführers zu besetzen.
Als neuer Wehrführer wurde Tobias Lach, als 2. Stellvertretender Wehrführer wurde Niklas Hinterschuster gewählt bei jeweils einem Gegenkandidaten. Die offizielle Ernennung wird in Kürze erfolgen. Bereits jetzt dankten Bürgermeisterin Iris Schröder und Kreisbrandmeister Andreas Matz dem scheidenden Wehrführer Jens Fischer für sein Engagement und wünschten allen anwesenden eine erfolgreiche Zeit an der Spitze der Neuberger Ortsteilwehr Ravolzhausen.

v.l.n.r: Kreisbrandmeister Andreas Matz, neuer Wehrführer Tobias Lach, 1. Beigeordneter Ottmar Heck, Bürgermeisterin Iris Schröder, neuer 2. stellvertretender Wehrführer Niklas Hinterschuster, stellvertretender Gemeindebrandinspektor Daniel Alt, Gemeindebrandinspektor Uwe Reifenberger, 1. stellvertretender Wehrführer Richard Lach, amtierender Wehrführer Jens Fischer

Nach dem Großbrand Ende April war die Feuerwehr Neuberg am vergangenen Samstag erneut auf dem Luisenhof, diesmal jedoch aus einem ganz anderen Grund. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Kameraden auf Einladung der Besitzerfamilie Götsch im Garten des Luisenhofs, um zusammen mit Pfarrer Geiss einen Dankgottesdienst zu feiern. Unter Einhaltung des Abstandsgebots und der gängigen Hygieneregeln ließ man die Geschehnisse von Ende April Revue passieren, als ein Großbrand die Strohlagerhalle zerstörte. Dem beherzten und schnellen Eingreifen der Feuerwehr war es damals zu verdanken, dass die benachbarte Stallgasse mit Sattelkammer sowie die große Reithalle nicht ebenfalls ein Raub der Flammen wurden. 
In seiner Ansprache betonte Pfarrer Geiss, dass der Dienst in der Feuerwehr eine Art der gelebten Nächstenliebe und Solidarität sei. Unabhängig der Coronakrise stellt der Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ einen Aufruf dar, durch aktive Hilfe anderen Menschen in der Not beizustehen und dort zu helfen, wo es am dringendsten gebraucht wird. Zum Schluss wünschte er allen Einsatzkräften immer gesund von allen Einsätzen zurückzukehren und bedankte sich für die tägliche Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen in jeder Situation.
Im Anschluss dankte Gemeindebrandinspektor Reifenberger im Namen der Kameraden den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung sowie Pfarrer Geiss für seine Mitwirkung.

 

 

 

Die SV SparkassenVersicherung / SV Kommunal fördert seit vielen Jahren die Feuerwehren. Dabei haben Feuerwehr und Versicherer Schutz und Rettung von Menschenleben im Blick, aber natürlich auch die Gebäuderettung und die Verhütung von Schäden. Jubiläumsprämien, Zuschüsse zu Brandschutzkoffern und vor allem innovative Feuerwehrausrüstung fallen unter die Förderungen der letzten Jahre.

 

Da viele Einsatzabteilungen der Feuerwehren noch nicht über eine Wärmebildkamera verfügen, diese einen großen Mehrwert bieten und heute auf jedem Löschfahrzeug nach Norm vorhanden sein müssen, können bei der SV SparkassenVersicherung versicherte Kommunen über den Versicherungsschutz KRISTALL diese kostenfrei erhalten. Hiermit soll die Einsatzfähigkeit der Wehren gestärkt und der kommunale Haushalt entlastet werden.

 

Die Gemeinde Neuberg hat durch Frau Bürgermeisterin Iris Schröder und Gemeindebrandinspektor Uwe Reifenberger bereits in den letzten Tagen diese Wärmebildkamera kostenfrei im Wert von 1.600 EUR, durch Herrn Eifert von der SV SparkassenVersicherung in Empfang nehmen können.

 

Herr Eifert von der SV SparkassenVersicherung erläuterte hierzu: 

 

" Wärmebildkameras sind ein Mittel der modernen Brandbekämpfung bei Gebäudebränden. Ihr Einsatz ermöglicht es, in einem brennenden Haus den Brandort zu lokalisieren und effektiv zu bekämpfen und kann damit gleichzeitig helfen, den Brand- und Löschwasserschaden zu reduzieren." Weiterhin wies er darauf hin: "Darüber hinaus kann man die Kameras auch gezielt zur Personensuche und -rettung einsetzen. Denn eine Wärmebildkamera wandelt die Infrarotstrahlung, die von einer Wärmequelle ausgeht um in ein für Menschen sichtbares Bild. So kann es sein, dass man mit bloßem Auge in einem verrauchten Raum nichts erkennen kann, aber mit der Wärmebildkamera mehr und besser sieht. Damit hilft die Wärmebildkamera vermisste Personen schneller zu retten. Aber auch zur Lagebeurteilung, bei Gefahrguteinsätzen oder bei der Personensuche nach Verkehrsunfällen ist sie ein wichtiges Hilfsmittel."

 

Die SV SparkassenVersicherung plant, bis 2023 über 800 versicherte Kommunen mit einer kostenlosen Wärmebildkamera auszustatten - sie investiert damit circa 1,3 Millionen Euro in diese Maßnahme der Feuerwehrförderung.

 

v.l.n.r. Gemeindebrandinspektor Uwe Reifenberger, Gemeinde Neuberg Brand-&Katastrophenschutz  Richard L ach , Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Daniel Alt, Bürgermeisterin Iris Schröder, SV SparkassenVersicherung Kommunal Martin Eifert

 

 

01.05.2020 Einsatz H1 -Tierrettung
Am Freitagvormittag wurde die Wehrführung der Ortsteilwehr Rüdigheim über einen vermutlich desorientierten Hasen auf dem Spielplatz in der Gelnhäuser Straße informiert. Trotz aktiver Interaktion konnte dieser nicht zum Verlassen des Geländes bewegt werden. Daraufhin wurde ein Teil des Zaunes vorübergehend außer Betrieb gesetzt und durch Absperrband ersetzt um dem Tier das eigenständige Verlassen zu ermöglichen. Wir wünschen dem „Patienten“ alles Gute!

Pressemitteilung der Gemeinde Neuberg:

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeindevorstand unter Leitung von Bürgermeisterin Iris Schröder die noch frischen Ereignisse um die schlimmen Brandvorgänge thematisiert. Die Bürgermeisterin konnte die Geschehnisse insofern erläutern, als sie bei allen Bränden vor Ort war, so auch bei der Verhaftung des mutmaßlichen Brandstifters.
Die Mitglieder des Gemeindevorstandes zeigten sich geschockt von den Ereignissen, für die sie alle keine Erklärung finden können.
Gleichwohl wurde der Verdächtige bis zur Klärung des Sachverhaltes unverzüglich aus der Einsatzabteilung suspendiert.
Alle Mitglieder des Gemeindevorstandes sind sich einig, dass die mögliche Täterschaft eines Feuerwehrkameraden für die schockierten Mitglieder der Neuberger Feuerwehr eine große Enttäuschung bedeutet und sie deshalb eine schwere Phase zu durchleben haben. Und deshalb ist es wichtig, auch von Seiten der Gemeinde zu signalisieren: „Die Neuberger Feuerwehr ist in keiner Krise, sie hat bei allen Einsätzen und besonders beim Brandeinsatz auf dem Luisenhof höchst professionell gehandelt, noch Schlimmeres verhindert,“ sagt Schröder. „Ihr alle habt einen super Job gemacht, euch trifft keine Schuld! Wir haben auch weiterhin großes Vertrauen in euch und verlassen uns auf euch. Und wir werden dies gemeinsam verarbeiten und nach vorne schauen“.