Nach dem Großbrand Ende April war die Feuerwehr Neuberg am vergangenen Samstag erneut auf dem Luisenhof, diesmal jedoch aus einem ganz anderen Grund. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Kameraden auf Einladung der Besitzerfamilie Götsch im Garten des Luisenhofs, um zusammen mit Pfarrer Geiss einen Dankgottesdienst zu feiern. Unter Einhaltung des Abstandsgebots und der gängigen Hygieneregeln ließ man die Geschehnisse von Ende April Revue passieren, als ein Großbrand die Strohlagerhalle zerstörte. Dem beherzten und schnellen Eingreifen der Feuerwehr war es damals zu verdanken, dass die benachbarte Stallgasse mit Sattelkammer sowie die große Reithalle nicht ebenfalls ein Raub der Flammen wurden. 
In seiner Ansprache betonte Pfarrer Geiss, dass der Dienst in der Feuerwehr eine Art der gelebten Nächstenliebe und Solidarität sei. Unabhängig der Coronakrise stellt der Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ einen Aufruf dar, durch aktive Hilfe anderen Menschen in der Not beizustehen und dort zu helfen, wo es am dringendsten gebraucht wird. Zum Schluss wünschte er allen Einsatzkräften immer gesund von allen Einsätzen zurückzukehren und bedankte sich für die tägliche Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen in jeder Situation.
Im Anschluss dankte Gemeindebrandinspektor Reifenberger im Namen der Kameraden den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung sowie Pfarrer Geiss für seine Mitwirkung.